Internet, Sexseite, Auktion, Sittenwidrigkeit

Urteile

31-03-2008
Liberale Schwaben billigen sexuelle Dienstleistungen im Internet Ein Vertrag, der die "Ersteigerung" sexueller Dienstleistungen über eine Internetplattform im Wege einer Internetauktion zum Gegenstand hat, ist zumindest für das Landgericht Stuttgart unter Berücksichtigung der liberalisierten heutigen Auffassungen nicht als sittenwidrig anzusehen. Der teilnehmende "Ersteigerer" ist daher zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet. Hinweis: Seriöse Anbieter wie beispielsweise eBay untersagen derartige Angebote in ihren Teilnahmebedingungen.
Urteil des LG Stuttgart vom 11.01.2008 8 O 357/07 JurPC Web-Dok. 33/2008
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