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Artikel bei Lebensversicherung

15-04-2005
Der Tod eines Familienmitglieds kann große finanzielle Probleme nach sich ziehen. Eine Le-bensversicherung dient daher vor allem der Familien- und Hinterbliebenenvorsorge. Sie ist besonders wichtig für junge Familien, damit sie beim unerwarteten Tod des Ernährers einen finanziellen Ausgleich erhalten, der es ihnen ermöglicht, ihr normales Leben weiterzuführen. Weiterer Grund für den Abschluss einer Lebensversicherung kann der Schutz der Familie vor Schulden sein, falls man einen Kredit aufgenommen hat. Fälschlicherweise schließen allerdings Viele auch eine Lebensversicherung ab, um damit ihre Altersvorsorge zu sichern und um Kapital aufzubauen oder die Ausbildung oder Aussteuer ihrer Kinder zu finanzieren, was aber eigentlich keine Versicherungsangelegenheit ist, sondern nur etwas mit Geldanlage zu tun hat.

Es gibt viele unterschiedliche Arten der Lebensversicherung. Die zwei häufigsten Versicherungen sind die Risiko-Lebensversicherung und die Kapital-Lebensversicherung. Beiden gemeinsam ist, dass ein vereinbarter Betrag gezahlt wird, wenn der Versicherte stirbt. Wichtiger Unterschied: Durch eine Risiko-Lebensversicherung wird nur der Todesfall des Versicherten abgesichert. Stirbt der Versicherte nach dem Ende der Versicherungslaufzeit, so bekommt er in der Regel keine Zahlungen. Die Kapital-Lebensversicherung zahlt sowohl beim Tod der versicherten Person als auch, wenn das Vertragsende erreicht wird. Die Kapital-Lebensversicherung ist damit im Gegensatz zur Risikolebensversicherung gleichzeitig ein – allerdings schlechter –Sparvertrag.




Wie wichtig ist Lebensversicherung?

Insbesondere für Familien mit kleinen Kindern ist eine Todesfallabsicherung – abgeschlossen auf das Leben des Ernährers –sehr wichtig, um die Hinterbliebenenvorsorge zu sichern.
Über eine Risikolebensversicherung kostet der Versicherungsschutz für den Todesfall sehr wenig, meistens nur 5 % des Beitrages zu einer Kapitallebensversicherung mit einem entsprechenden Todesfallschutz. Deshalb ist die Alternative: Versicherung und Geldanlage trennen, also 5 % für eine entsprechende Risikoversicherung bezahlen und 95 % selbst anlegen - besser, rentabler, flexibler, inflationssicher und überschaubarer!


Wie hoch?

Die Frage, ob und wie hoch der Bedarf für eine Lebensversicherung ist, richtet sich natürlich zunächst einmal nach der individuellen Lebenssituation. Sie sollten sich daher die Frage stellen, ob es Ihnen um die wichtige Todesfallabsicherung (Hinterbliebenenvorsorge) geht oder ob Sie aus bestimmten (z.B. steuerlichen) Gründen an der Verbindung einer Versicherung mit einem Sparvorgang interessiert sind. Im ersten Fall sollten Sie in der Rubrik Risikolebensversicherung nachlesen. Wenn es auch um den Sparvorgang geht, sollten Sie die untergeordneten Rubriken Kapital-Lebensversicherung, Rentenversicherung , fondsgebundene Lebensversicherung lesen.

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