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Das Risiko, berufsunfähig zu werden, wird von vielen unterschätzt. Etwa jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte wird vor dem Rentenalter berufs- oder erwerbsunfähig. Ein Verlust der Arbeitskraft durch Berufsunfähigkeit kann jedoch schmerzhafte finanzielle Folgen haben, so dass eine private Absicherung unumgänglich ist.

Bereits Schüler, Auszubildende und Studenten sollten eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, solange sie noch kerngesund sind, denn schon kleinere Leiden oder Vorerkrankungen können später zur Ablehnung eines Antrages führen.

Wie wichtig ist die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Da der Verlust der Arbeitskraft durch Berufsunfähigkeit schmerzhafte finanzielle Folgen haben kann, sollten bereits Schüler, Auszubildende und Studenten eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Der Abschluss sollte getätigt werden, solange sie noch gesund sind, denn schon kleinere Leiden oder Vorerkrankungen können später zur Ablehnung eines Antrages führen.

Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist seit 2001 für junge Leute noch wichtiger geworden, da nach dem Rentenreformgesetz von der gesetzlichen Rentenversicherung nur noch eine Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) gezahlt wird, welche die bisherigen staatlichen Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten ersetzt. Ausbildung und Beruf werden nicht mehr berücksichtigt, sondern einem Ingenieur wird gegebenenfalls zugemutet, als Nachtwächter zu arbeiten. Wer zukünftig keine drei Stunden mehr arbeiten kann, erhält die volle EM-Rente. Wer drei bis sechs Stunden pro Tag arbeiten kann, erhält die halbe EM-Rente. Wer sechs oder mehr Stunden am Tag tätig sein kann, erhält nicht, wie bisher, eine Berufsunfähigkeitsrente, sondern überhaupt keine Rente mehr.

Wie hoch?

Personen, die keinen oder noch keinen Beruf haben oder nicht berufstätig sind, können bei einigen Gesellschaften auch "Berufsunfähigkeitsversicherungen" abschließen. Allerdings mit der Besonder-heit, dass Zahlungen in der Regel erst bei Erwerbsunfähigkeit erbracht werden, also sehr viel später als bei einer Berufsunfähigkeit. Bei einer Erwerbsunfähigkeit darf der Betroffene nicht nur seinen Beruf, sondern auch lebenslänglich jede andere Erwerbstätigkeit nicht mehr ausüben können. Wenn der Versicherte dann allerdings einen Beruf erlernt hat und ausübt, gilt die Berufsunfähigkeit automatisch als Versicherungs- und Leistungsfall. Ein Vorteil kann in diesen Fällen sein, dass der Versicherte in jungen Jahren die Gesundheitsprüfung durchlaufen und den Versicherungsschutz erworben hat. Wer dagegen zu lang mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung wartet, kann eventuell später keinen Versicherungsschutz mehr erlangen, wenn er zwischenzeitlich erkrankt ist. Die Unternehmen versichern nur kerngesunde Menschen.

Außerdem ist die Berufsunfähigkeitsrente meist auf eine bestimmte Höhe – 500 bis 1.000 Euro monatlich - begrenzt.

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