Kann der Versicherer Leistungen mit der Begründung ablehnen, dass eine ärztliche Behandlung oder ein verordnetes Arzneimittel medizinisch nicht notwendig sei?

FAQ bei Krankenversicherung

Versicherungsfall in der privaten Krankenversicherung ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung. Wenn medizinische Fachfragen betroffen sind, lassen sich die Versicherungsunternehmen im Rahmen der Prüfung ihrer Leistungspflicht häufig von Ärzten beraten. Sollte das Versicherungsunternehmen nach der Einschätzung des beratenden Arztes zu der Auffassung gelangen, dass Behandlungen oder Arzneimittel nicht (oder nicht in dem verordneten Umfang) medizinisch notwendig sind, wird der Versicherer die (volle) Erstattung der entstandenen Kosten ablehnen. Im Streitfall kann über medizinische Fachfragen nur ein Gericht verbindlich entscheiden. Die BaFin als Verwaltungsbehörde ist dazu nicht befugt.
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