Fahrrad

Artikel bei Hausratversicherung

15-04-2005
Hausratversicherung online vergleichenFahrräder gehören zum Hausrat und sind somit über die Hausratversicherung unter anderem gegen Einbruchdiebstahl aus einem geschlossenen Gebäude mitversichert. Wer dennoch den einfachen Diebstahl (Entwendung außerhalb eines geschlossenen Gebäudes) absichern möchte, kann dies über die Vereinbarung einer speziellen Klausel zur Hausratversicherung vornehmen. Allerdings ist hier der Versicherungsschutz zeitlich eingeschränkt. So sind hier nur Diebstähle, welche sich zwischen 6 Uhr und 22 Uhr ereignen, ersatzpflichtig. Wer dennoch den einfachen Diebstahl (Entwendung außerhalb eines geschlossenen Gebäudes) absichern möchte, kann dies über die Vereinbarung einer speziellen Klausel zur Hausratversicherung vornehmen oder eine separate Fahrradversicherung abschließen.


Wie wichtig ist Fahrradversicherung ?

Die Fahrradversicherung zählt zu den weniger wichtigen Versicherungen, da Fahrräder generell über die Hausratversicherung mitversichert sind. Versicherungsschutz besteht in diesem Fall, wenn sich das Fahrrad in einem geschlossenen Gebäude oder einer verschlossenen Garage befindet und dort durch Einbruchdiebstahl entwendet wird. Um sich jedoch gegen den einfachen Diebstahl (Entwendung außerhalb eines geschlossenen Gebäudes) eines Fahrrades abzusichern, wird eine Fahrradversicherung benötigt. Diese ist meist nur in Verbindung mit dem Abschluss einer Hausratversicherung zu erlangen. Unseres Erachtens ist eine Fahrradversicherung nur sinnvoll, wenn es sich um ein sehr teures Fahrrad handelt und Sie der Diebstahl in finanzielle Schwierigkeiten bringen würde.

Wie hoch?

Bitte prüfen Sie, ob in Ihrem Falle der Bedarf des Abschlusses einer Fahrradversicherung tatsächlich besteht. Unseres Erachtens macht dies nur Sinn, wenn es sich um ein sehr teures Fahrrad handelt und Sie der Diebstahl in finanzielle Schwierigkeiten bringen würde.

Versicherungsfall

Beachten Sie bitte schon vor einem Schadensfall:

Lassen Sie Ihr Fahrrad bitte möglichst schon nach dem Kauf von der Polizei (oft auch über den Fahrradhändler möglich) registrieren und bewahren Sie den Fahrradpass gut auf. Fertigen Sie ein Farbfoto als Ergänzung, damit es nach einem Diebstahl besser beschrieben werden kann.

Beachten Sie bitte, dass Versicherungsschutz nur besteht, wenn das Fahrrad zur Zeit des Diebstahls in verkehrsüblicher Weise durch ein Schloss gesichert war, der Diebstahl zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr verübt wurde oder sich das Fahrrad zur Zeit des Diebstahls in Gebrauch befand (es noch für eine Rückfahrt benutzt werden sollte) oder sich in einem gemeinschaftlichen Fahrradraum befand.

Generell zählen Fahrräder zum Hausrat und sind somit über die Hausratversicherung unter anderem gegen Einbruchdiebstahl versichert, wenn sie aus einem geschlossenen Gebäude gestohlen werden. Sie sind über die Hausratversicherung zum Wiederbeschaffungswert versichert. Gleiches gilt bei Beschädigung oder Zerstörung durch Feuer oder Sturm innerhalb des Gebäudes. Melden Sie den Schaden dann unverzüglich der Hausratversicherung.

Beachten Sie bitte bei oder nach einem Schadensfall:

Melden Sie jeden Schadensfall unverzüglich mit detaillierten Informationen (WAS ist WANN, WIE und WO mit welcher voraussichtlichen Schadenhöhe passiert) telefonisch, per Fax, per E-Mail oder schriftlich beim BdV (Adresse und Anschlüsse siehe oben) oder beim Gruppenversicherungspartner (Medien-Versicherung, Tel.: 0721-569000, Fax: 0721-5690018.

Melden Sie der Polizei den Diebstahl des Fahrrades. Überlassen Sie der Polizei eine Aufstellung der gestohlenen Sachen, die mit dem Fahrrad fest oder lose verbunden waren und regelmäßig dem Gebrauch des Fahrrades dienten. Vermerken Sie bitte die Tagebuchnummer und die Adresse der zuständigen Polizeistation zur Meldung an die Versicherung.

Fordern Sie einen Nachweis von der zuständigen Behörde (z. B. Fundamt), dass das Fahrrad nicht innerhalb von drei Wochen nach Anzeige wiedergefunden wurde.

Verjährung:

Der Anspruch auf Leistung aus dem Versicherungsvertrag verjährt in zwei Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in welchem die Leistung verlangt werden kann.

Der Versicherungsnehmer muss allerdings den Anspruch auf die Leistung innerhalb von sechs Monaten gerichtlich geltend machen. Ansonsten ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei. Die Frist beginnt erst, wenn der Versicherer dem Versicherungsnehmer gegenüber den Anspruch auf die Versicherungsleistung schriftlich abgelehnt hat. Der Versicherer muss den Versicherungsnehmer außerdem über die Rechtsfolge, welche mit dem Ablauf der Frist verbunden ist, informieren.

KÜNDIGUNG

Die Kündigung ist grundsätzlich zum Ende des Versicherungsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich. Verbleiben bis zum Ende des ablaufenden Versicherungsjahres weniger als drei Monate, kann erst zum Ende des nächsten Versicherungsjahres gekündigt werden. Das erste Versicherungsjahr beginnt an dem Tag, der im Versicherungsschein als Beginndatum angegeben ist, das zweite ein Jahr später usw.

Sollte ein Vertrag mit einer festen Laufzeit von 5 oder 10 Jahren bestehen, lesen Sie bitte zu den besonderen Kündigungsmöglichkeiten unser Merkblatt zum Thema „Wie aus falschen langfristigen Verträgen rauskommen“

Versenden Sie Ihr Kündigungsschreiben per Einschreiben mit Rückschein. Nur so können Sie später beweisen, wann Ihr Schreiben beim Versicherer eingegangen ist.

Weitere Kündigungsmöglichkeiten:

1. KÜNDIGUNG NACH EINER SCHADENREGULIERUNG

Wurde ein Schaden abschließend reguliert, kann die betroffene Versicherung bis zu einem Monat danach unter Hinweis auf die Schadennummer gekündigt werden. Das sollte aber nicht, wie es in vielen Bedingungen steht, "mit sofortiger Wirkung" geschehen. Dann wären die bereits bis zur nächsten Fälligkeit vorausgezahlten Prämien nämlich verloren. Bei unterjähriger Zahlungsweise (z. B. monatlich) müssten sogar noch ausstehende Zahlungen für das laufende Versicherungsjahr gezahlt werden. Die Kündigung sollte folglich sofort nach Erhalt der Erledigungsnachricht oder Schadenzahlung zum Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen.

2. KÜNDIGUNG AUFGRUND EINER BEITRAGSERHÖHUNG

Die Kündigung wegen einer Beitragserhöhung – sofern diese nicht auf einer Leistungsverbesserung basiert - ist innerhalb eines Monats ab Erhalt der Mitteilung möglich. Die Kündigung wird zu dem Termin, an dem die Erhöhung erfolgt, wirksam.

Bei einem Vertragsabschluss vor dem 01.01.1991 muss die Erhöhung mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr oder mehr als 20 Prozent in den letzten drei Jahren betragen.

Bei einem Vertragsabschluss in der Zeit vom 01.01.1991 bis zum 28.07.1994 muss der Beitrag um mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr oder um mehr als 25 Prozent gegenüber dem Erstbeitrag erhöht werden.

Bei einem Vertragsabschluss ab dem 29.07.1994 besteht ein Kündigungsrecht bei jeder Bei-tragserhöhung.

Vor einer Kündigung stellen Sie jedoch sicher, dass Sie bei einer anderen Gesellschaft Versi-cherungsschutz in gleichem Umfang erlangen können. Hausrat

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