Altersvorsorge lohnt auch mit 50plus

News bei Geldanlage

12-03-2007
Junge Menschen können sich bei der Zusammensetzung ihrer Altersvorsorge ein höheres Risiko leisten als Ältere, die den Ruhestand schon vor Augen haben. Für ältere Vorsorgesparer sind deshalb eher die sicheren Anlagealternativen interessant: Wer mit 60 Jahren Aktien kauft, hat bis zum Ruhestand nicht mehr so viel Zeit, schwache Börsenphasen auszusitzen Risikoreichere Anlagen wie Aktien, Fonds oder Unternehmensanleihen bieten zwar höhere Ertragschancen, bergen aber wegen der Kurs- und Zinsschwankungen auch größere Verlustmöglichkeiten als Sparkonten oder Rentenversicherungen. Beispiel Banksparplan: Das Geld wird vom Kreditinstitut risikofrei angelegt und bei Fälligkeit entweder als Gesamtbetrag oder in Form eines Auszahlungsplans zurückgezahlt. Je nach Vertragsgestaltung gibt es für Banksparpläne sogar Riester-Förderung. Wer einen Banksparplan will, sollte ihn am besten mit Zinsgarantie über die gesamte Laufzeit abschließen. Damit ist in der ganzen Auszahlphase klar, wie viel Zinsen man bekommt. Vorsicht bei Angeboten mit variablem Zins – hier hat es in jüngster Zeit vermehrt Streit zwischen Kunden und Bank um ungerechtfertigt niedrige Renditen gegeben. Wer sich finanziell nicht festlegen will, kann frei werdendes Geld auch auf Tagesgeldkonten parken – ebenfalls zu einer durchaus attraktiven Verzinsung. Dank staatlicher Förderung lohnt sich vor allem für Ältere noch der Abschluss einer Privatrente – immerhin gibt es für 2007 im Rahmen der Riester-Förderung 114 Euro von Vater Staat dazu plus 138 Euro je Kind. Selbstständige können mit der Rürup-Variante zur Zeit 64 Prozent der Kosten ihrer Altersvorsorge steuerlich geltend machen. Tipp: Auszahlungen etwa aus fälligen Sparanlagen oder Lebensversicherungen können als Einmalbetrag in eine Privatrente eingebracht werden, um die späteren Leistungsansprüche noch weiter zu verbessern.
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