Was ist ein Sparbrief?

FAQ bei Geldanlage

Der Sparbrief, bei den Sparkassen auch Sparkassenbrief genannt, ist in der Regel eine auf den Namen des Erwerbers lautende Schuldverschreibung der emittierenden Bank oder Sparkasse. Es gibt ihn teilweise auch als Inhaberschuldverschreibung.

Der Sparbrief dient der mittel- bis langfristigen Kapitalanlage und hat im Allgemeinen Laufzeiten zwischen vier und sechs Jahren. Die Mindestlaufzeit beträgt oft ein Jahr, die Höchstlaufzeit häufig zehn Jahre. Während der vereinbarten Laufzeit kann in der Regel nicht über das Kapital verfügt werden.

Der Zinssatz ist während der vereinbarten Laufzeit fest. Die Zinszahlung erfolgt entweder jährlich oder am Ende der Laufzeit. Im zweiten Fall unterscheidet man zwischen abgezinsten Sparbriefen (die Ausgabe erfolgt zum Nennwert abzüglich Zins und Zinseszins für die gesamte Laufzeit, die Rückzahlung erfolgt zum Nennwert) und aufgezinsten Sparbriefen (Ausgabe erfolgt zum Nennwert, die Rückzahlung erfolgt zum Nennwert zuzüglich Zins und Zinseszins für die gesamte Laufzeit).

Sparbriefe werden auch mit während der Laufzeit steigenden, fest vereinbarten Zinssätzen ausgestattet. Diese Sparbriefe sind vorzeitig kündbar.

 

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