Vermögensplanung

Artikel bei Tagesgeld

15-04-2005
Wer sich nicht auf die gesetzliche Vorsorge und die gesetzliche Rente verlassen will, muss selber Vorsorge betreiben. Selber Vorsorge betreiben heißt aber auch, sich klar zu machen, in welcher Form man für was vorsorgen muss und eine Strategie zu entwickeln, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Zunächst sind die Lebensumstände für die Planung wichtig: bin ich solo und habe für niemanden zu sorgen, kann ich anders planen als wenn ich in einer festen Partnerschaft lebe und unter Umständen Kinder zu versorgen sind, vielleicht ein Haus abzuzahlen ist oder ähnliches. Dann sollte man besonders in jungen Jahren die eigene Arbeitskraft absichern. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Muss. Die Absicherung der Familie oder auch von Baudarlehen sollte zumindest zum Teil über Lebensversicherungen laufen. Dann ist die Vorsorge für kurzfristige finanzielle Engpässe ebenso wichtig wie die Absicherung des Lebensstandards im Alter. Entsprechend sollte die Vermögensanlage aufgebaut werden: Kurzfristige und langfristige Anlagen, sichere Anlagen und solche, die vielleicht etwas spekulativer sind, aber dafür etwas mehr Rendite versprechen. Vor allem ist bei der Anlage Risikostreuung angesagt. Das schützt vor größeren Verlusten, denn je höher die Renditechancen, desto höher das Risiko. Auch sollte die eigene Vermögensplanung hin und wieder überdacht und den sich eventuell gewandelten Lebensumständen – Heirat, Kind, Selbständigkeit oder ähnliches – angepasst werden.

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