Vorsorge mit Investmentfonds
Artikel bei Fonds
15-04-2005
Wohlstand oder Versorgungslücke?
Das Thema Rente geht alle an. Jeder muss sich heute Gedanken darüber machen, wie er seinen Lebensstandard nach dem Berufsleben sichert. Fest steht: Allein mit der gesetzlichen Rente geht es nicht. Immer weniger Arbeitnehmer müssen immer mehr Rentner finanzieren. Das Ergebnis: Die Rentenbeiträge werden steigen, das Rentenniveau wird in Zukunft sinken. Die Versorgungslücke droht.
Keiner kann genau wissen, wieviel Rente er bekommen wird - je länger die Zeit bis zum Ruhestand, desto ungewisser ist, was einen erwartet. Und immer weniger kommen in den Genuss einer traditionellen betrieblichen Zusatzversorgung.
Private Vorsorge ist unverzichtbar
Private Vorsorge für das Alter ist also das Gebot der Stunde. Es gilt, eine angemessene Vermögens-Reserve mit möglichst geringem Aufwand und möglichst geringem Risiko aufzubauen. Denn ein komfortables Finanzpolster ist eine gute Basis für ein regelmäßiges Zusatzeinkommen. Ein solches Polster bedeutet Sicherheit und Entscheidungsspielraum - damit Sie sich im Rentenalter nicht einschränken müssen.
Investmentfonds - Lukrative Geldanlagen
Sicher: Es gibt viele Wege, sich das notwendige Finanzpolster zu schaffen. Einer der ertragreichsten ist jedoch die Investition in Wertpapiere, besonders in Aktien. Auch Immobilienanlagen sind ein sinnvoller Weg.
Angesichts Tausender von Aktien oder festverzinslicher Wertpapiere bleibt dem Anleger die Qual der Wahl. Nicht nur beim Kauf, sondern auch danach. Denn es gibt bei jedem Wertpapier zu jedem Zeitpunkt vier Möglichkeiten: kaufen, nicht kaufen, halten oder verkaufen. Das Geheimnis des Erfolgs liegt darin, für welche Möglichkeit man sich entscheidet. Um erfolgreich zu sein, braucht man vor allem viel Zeit, Wissen, Erfahrung, schnellen Zugriff auf alle wichtigen Informationen - professionelles Know-how also. Und wer hat schon die Zeit, sich dieses Know-how anzueignen? Nicht minder schwierig ist es, sich zum Beispiel an großen gewerblichen Immobilien zu beteiligen.
Die Lösung: Investmentfonds
Es geht jedoch auch anders: clever, einfach, der finanziellen Situation angepasst. Mit Investmentfonds. Und so funktioniert diese Art der Geldanlage: Sie vertrauen Ihr Geld den Profis an. Eine Investment-Gesellschaft, auch Kapitalanlagegesellschaft genannt, bildet aus unterschiedlichen Wertpapieren einen Fonds. Die Auswahl der Papiere treffen erfahrene Experten nach dem Prinzip der "gesunden Ertrags- und Risikomischung". Das bedeutet: Die Papiere sollen sich hinsichtlich Ertragschancen und möglicher Risiken so ergänzen, dass Sie gute Erträge bei möglichst hoher Sicherheit erzielen. Wie in anderen Bereichen des täglichen Lebens wenden Sie sich immer dann, wenn Sie sich nicht hundertprozentig auskennen, an Fachleute. Sie kaufen Anteile eines Fonds und sind damit an allen Wertpapieren des Fondsvermögens beteiligt: an ihrem Kurswert, ihren laufenden Erträgen, ihren Kursgewinnen, aber auch an Kursverlusten, die nicht ausgeschlossen werden können. Zur Auswahl stehen verschiedene Arten von Fonds: Aktienfonds, Rentenfonds, gemischte Fonds, Geldmarktfonds. Bei Offenen Immobilienfonds ist das Fondsvermögen überwiegend in gewerblichen Immobilien angelegt. Und es gibt einen speziellen Fonds für die Altersvorsorge: die AS-Fonds.
Aktien langfristig rentabler als Rentenpapiere
Mehr denn je ist es besonders unter Wirtschaftswissenschaftlern gesicherte Erfahrung, dass sich Aktien langfristig besser rentieren als festverzinsliche Wertpapiere. Dies zeigen Untersuchungen der deutschen Finanzmärkte in den letzten fast 50 Jahren.
Die Popularität der professionell gemanagten Anlage "Investmentfonds" nimmt bei privaten und institutionellen Anlegern kontinuierlich zu. Investmentfonds sind kraft Gesetzes verpflichtet, im ausschließlichen Interesse der Anleger, also in Ihrem Interesse, zu handeln.
Trotz hoher Kursausschläge auch nach unten war die Aktienanlage im Durchschnitt der jährlichen Erträge bedeutend rentabler als Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren.