Was sind Investmentfonds?
Artikel bei Fonds
15-04-2005
Bei Investmentfonds wird das Geld der Anleger durch die Investment-Gesellschaft angelegt. Die Anleger dieser Fonds erhalten Anteilscheine am Fondsvermögen. Dieses Sondervermögen, das von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet wird, kann in Wertpapieren oder Immobilien angelegt werden. Das mit einem einzelnen Wertpapier verbundene Risiko wird dadurch vermindert, dass viele verschiedene Wertpapiere gekauft werden. Investmentfonds unterliegen natürlich den allgemeinen Schwankungen an den Kapitalmärkten.
Investmentsparen in Deutschland.
Der heute in der Bundesrepublik Deutschland bekannte Investmentfondstyp, der kraft Gesetzes die ausgegebenen Anteilscheine täglich zum jeweiligen Tageswert zurücknimmt, wurde erstmals Anfang der dreißiger Jahre in Großbritannien aufgelegt. Von dort trat er seinen Siegeszug an und gehört in Europa zur verbreitetsten Fondsart.
Weitreichende gesetzliche Veränderungen in den letzten Jahren und die Innovationsfreude der deutschen Investment-Gesellschaften ließen das Investmentsparen zu einer der bequemsten und zugleich modernsten Anlageformen werden. Es stellt heute als standardisierte Form der Vermögensverwaltung für breite Bevölkerungskreise den Schlüssel zur einfachen und kostengünstigen Beteiligung an allen attraktiven Märkten des In- und Auslandes dar. Dies gilt für alle in- und ausländischen Aktien- und Rentenmärkte ebenso wie für den Options- und Futuresmarkt, aber auch für Märkte wie beispielsweise den Geld- und Schuldscheinmarkt. Das Investmentsparen schafft damit Chancengleichheit zwischen dem breiten Sparerpublikum und institutionellen Anlegern mit hochqualifizierten Finanzabteilungen.
Man unterscheidet zwischen Publikumsfonds, die von jedermann erworben werden können und Spezialfonds, die vor allem für institutionelle Anleger gedacht sind.