Eröffnung und Handhabung von Depotkonto
Artikel bei Depotkonto
15-04-2005
Der erste Schritt zur Börse geht über eine Bank. Neben einem Konto brauchen Sie auch ein Wertpapierdepot.
Auf diesem Depot werden Ihre Wertpapiere verwahrt oder "gelagert". Ein Depot ist grundsätzlich bei jeder Bank denkbar, allerdings erleichtert sich die Handhabung wenn Sie es bei der gleichen Bank eröffnen, wo sich auch Ihr Girokonto befindet. Laut § 31 WPHG sind die Banken aufgrund der möglichen Beraterhaftung dazu verpflichtet, Sie bei Depoteröffnung über mögliche Risiken aufzuklären und ihre Risikobereitschaft zu erfragen. Dieses Gespräch stellt die letzte Hürde zu ihrem eigenverantwortlichen Handeln mit Wertpapieren dar. Alternativ zur klassischen Bank steht Ihnen auch das umfangreiche Angebot an Discount-Brokern zur Verfügung. Wenn Sie schon über Börsenerfahrung verfügen, ist eine solche Bank wesentlich kostengünstiger und kennt obendrein keine Öffnungszeiten. Der Geschäftskontakt kommt hierbei ausschließlich über Telefon, Fax oder Internet zustande. Auch die Zinsen für Ihre Einlagen sind entschieden höher und Sie können am sogenannten Intraday-Handel teilnehmen. Dabei wird Ihnen bei jeder Transaktion das Geld sofort wieder zur Verfügung gestellt, während bei konventionellen Banken zwei Valutatage berechnet werden. Sie arbeiten also flexibler mit Ihrem Kapital. Diese Vorteile erkaufen Sie sich aber durch die fehlende persönliche Betreuung eines Bankmitarbeiters. Allerdings verfügen beinahe alle Discount-Broker über Telefon-Hotlines, die Ihnen bei Fragen zur Seite stehen. Wenn Sie nun Wertpapiere kaufen, werden die Kosten hierfür vom Girokonto, oder auch Verrechnungskonto zum Depot, abgebucht. Beim Verkauf wird der Verkaufserlös ebenfalls auf dieses Konto gezahlt. Bei den meisten Discount-Brokern wird Ihnen zur besseren Übersicht einmal im Monat der Monatsreport in Form eines Kontoauszuges zugesandt, der alle Kontenbewegungen aufzeigt.