Im Visier der Steuerfahnder

News bei Steuern

05-03-2008
Seit schwere Vorwürfe wegen Steuerhinterziehung gegen einige Unternehmer in Deutschland kursieren sind die Behörden auf der Hut und überprüfen immer mehr deutsche Bürger. Außerdem wurde dass System zur Überprüfung erheblich verbessert um immer mehr Steuerhinterziehern auf die Schliche zu kommen. Auch Rentner sind nun zum Ziel der Ermittlungen geworden, da diese häufig über unangemeldete Nebeneinkünfte verfügen. Außerdem wird die seit 2005 deutlich höhere Steuerpflicht von vielen Rentnern immer wieder missachtet. Nicht betroffen von dieser erhöhten Zahlung der Steuern sind Alleinerziehende die weniger als 1400 € monatlich einnehmen und Ehepaare die über monatlich 2800 € verfügen können. Vorsichtig muss man allerdings sein wenn zu diesem Geld Einkünfte aus Wertanlagen hinzukommen, z.B. Mieteinnahmen. Das Finanzamt hat eine weitreichende Datenbank und kann auf viele Daten zugreifen, darin sind auch die Rentenbezüge erfasst. Das System soll bald lückenlos funktionstüchtig sein, so dass es unerlässlich sein wird Nebeneinkünfte bei der Steuererklärung, sofern man eine macht, anzugeben. Die Daten der Rentner gehen zunächst an die Zentrale in Brandenburg und die Informationen über die Höhe der gesetzlichen Rente sowie Versicherungen etc. werden dann an das Bundeszentralamt für Steuern weítergeleitet. Dieses benachrichtigt im Folgenden das zuständige Finanzamt. 2008 soll so nun mögliche Steuerhinterziehung besser erfasst werden können. Handelt es sich nicht um eine vorsätzliche Straftat sondern um unwissenheit so wird die zuständige Behörde wahrscheinlich den betroffenen Rentner zunächst um Abgabe eine Steuererklärung bitten. Werden jedoch seit Jahren Steuern hinterzogen wird ein Steuerstrafverfahren einberufen. Diesem kann man sich nur durch Selbstanzeige entziehen. So kann man das strafrechtliche Verfahren umgehen, wird aber dennoch sämtliche Steuern nachzahlen müssen. Besonders gefährlich sind Auslandsanlagen. Bürger müssen sich bewusst werden dass der Staat sämtliche Transaktionen aller Bankkonten verfolgen kann. Wenn man seinen Ruhestand also ohne Ärger mit dem Fiskus verleben möchte, dann sollte man, spätestens auf Anfrage des Finanzamts, seine finanziellen Verhätnisse realitätsgetreu offenlegen.
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