Die aktuelle Zinsentwicklung und Bedeutung für Bauherren

News bei Bauen

05-03-2007
Wer in den vergangenen Wochen die Zinsentwicklung am Markt verfolgt hat, musste erkennen: Die Zinsen steigen. Verschiedene wirtschaftliche Faktoren aber auch andere Einflüsse veranlassten die Europäische Zentralbank (EZB) dazu, den Leitzins im vergangenen Jahr von 2 Prozent auf 3,5 Prozent anzuheben. Der Grund dafür, dass diese Anhebung sich nicht direkt und radikal auf die Zinsentwicklung des vergangenen Jahres auswirkte, war die sanfte Erhöhung in fünf Schritten durch die Europäische Zentralbank. Grundsätzlich kann man ganz deutlich erkennen, dass die Zeit des historisch niedrigen Zinsniveaus ausklingt und somit die Zinsen auch für Baufinanzierungen ansteigen. Experten erwarten bis zur Jahresmitte hin eine weitere Anhebung des Leitzinses auf 4 Prozent. Doch was bedeuten diese Rahmenbedingungen für Bauherren? Die richtige Entscheidung bei Zinsbindung und Höhe der Tilgung Neben vielen anderen wichtigen Entscheidungen muss sich ein Darlehensnehmer bei der Finanzierung seiner Immobilie auch für die Zinsbindung und die Höhe der Tilgung entscheiden. Und auch hier sollte die Zinssituation einen entscheidenden Beitrag zur richtigen Wahl beitragen. In Zeiten eines niedrigen Zinsniveaus ist es empfehlenswert, eine lange Zinsbindung zu wählen - insbesondere, wenn steigende Zinsen erwartet werden. So sichert sich der Darlehensnehmer dagegen ab und profitiert noch lange von der Niedrigzinsphase. Die "gesparten" Zinsen sollten jedoch in eine erhöhte Tilgung fließen. Dies verhindert eine zu lange Darlehenslaufzeit. Zu Hochzinsphasen sind kurze Laufzeiten dementsprechend sinnvoll. Aber auch hier gilt: Nicht nur das Zinsniveau ist entscheidend, sondern auch die Prognose für die Zinsentwicklung. Werden fallende Zinsen erwartet, so sollte man sich möglichst kurz an einen bestimmten Darlehenszins binden. Die Qual der Wahl: Welche Finanzierung ist die richtige? Es gibt viele unterschiedliche Finanzierungsbausteine - vom typischen Annuitätendarlehen über Fremdwährungsfinanzierungen bis hin zu Forward-Darlehen. Doch nicht jeder Baustein passt zu jedem Finanzierungsfall - die Wahl der richtigen Darlehensform hängt neben anderen Faktoren auch vom Zinsniveau ab. Und hier gibt es Produkte, die in der derzeitigen Zinssituation in vielen Fällen eine sehr gute Entscheidung sind. Für Neufinanzierungen und aktuell fällige Umschuldungen sind derzeit grundsätzlich lange Zinsbindungen sinnvoll. Auch wenn meist Aufschläge für 15- oder 20-jährige Finanzierungen berechnet werden - genauso wie die Darlehenszinsen sind auch diese Aufschläge zurzeit in der Regel recht niedrig. Und die Experten sind sich einig: Die Zinsen werden voraussichtlich mittelfristig wieder steigen. Immobilienbesitzer, deren Umschuldung erst in den nächsten Monaten oder Jahren ansteht, müssen sich jedoch den steigenden Zinsen nicht geschlagen geben. Mit einem Forward-Darlehen bekommen Kunden Planungssicherheit für ihre Anschlussfinanzierung. Dr. Klein bietet Forward-Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus an und sichert seinen Kunden schon heute den Zins für die bevorstehende Anschlussfinanzierung zu.

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